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Tarper Wölfe wieder an der Tabellenspitze

Gegen den ATSV Stockelsdorf benötigte das Team von Trainer Jan Weide allerdings eine lange Anlaufzeit. Am Ende sprang dann ein deutliches 28:22 (13:11) gegen den ATSV Stockelsdorf heraus.

„Wir haben Anfangs im Angriff zu oft die falschen Entscheidungen getroffen. Das hat dann zu unnötigen Ballverlusten geführt. In Durchgang zwei haben wir uns dann deutlich gesteigert“, resümierte Wölfe-Coach Jan Weide. Zunächst aber hatte seine Mannschaft große Anlaufschwierigkeiten. Im Angriff wurde überhastet und ohne Konzept agiert. So gingen Pässe häufig ins Leere oder wurden von der aufmerksamen Gästedeckung abgefangen. Zwar war auch das Gästespiel von leichten Fehlern geprägt, insgesamt wirkte Stockelsdorf aber etwas zielstrebiger und effektiver im Abschluss. So mussten die Treenehandballer in den ersten 25 Minuten ständig einem Rückstand hinterher laufen. Erst kurz vor dem Seitenwechsel kamen die Wölfe besser ins Spiel und agierten fortan wesentlich druckvoller. Das Weide-Team zog das Tempo an und schaffte es nun immer wieder, die offensive Gästedeckung auszuhebeln. Nach 45 Minuten hatten die Wölfe erstmals einen 4-Tore-Vorsprung herausgeworfen (21:17) und ließen sich auch in der Schlussviertelstunde nicht mehr aus dem Rhythmus bringen. Stockelsdorf war zwar bemüht um den Anschluss, fand aber nur noch selten Lücken in der starken Wölfe Deckung. Zudem ließen die Kräfte der Gäste, die lediglich 9 Feldspieler zur Verfügung hatten, immer mehr nach. So feierten Jan Weide und seine Mannschaft am Ende nicht nur einen klaren Heimsieg sondern auch die Tabellenführung.

Für den Trainer aber noch kein Grund, in Euphorie auszubrechen. „In der zweiten Halbzeit haben wir uns endlich an die Vorgaben gehalten. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir haben aber vor der Pause auch gesehen, dass wir im Angriff noch viel an uns arbeiten müssen. Da haben Tempo und Druck gefehlt. Gegen die HSG Horst/Kiebitzreihe müssen wir die Leistung der zweiten Hälfte konstant über 60 Minuten bringen, wollen wir keine Probleme bekommen“, erwartet der Wölfe-Coach eine weitere Steigerung seiner Mannschaft für die Partie gegen den wiedererstarkten Aufsteiger.

HSG: Rafael Kretschmer, Henning Döhring – Lennart Carstens, Timon Stockhaus, Lasse Worm (2), Jason Hein (2), Felix Cardel (10/1), Kim Petersen (1), Matthias von Petersson (4), Tristan Schrödter (3), Rune Bandemer, Mats Brogmus (5/1), Morten Boelk (1), Thore Erichsen

Stodo: Timo Landt, Dennis Hein – Yannick Lund (3), Jan Molsen (4), Finn Manthe (3), Florian Zeschke, Marvin Wolff (2), Jan Hunger, Christian Kermel, Sebastian Frädrich (3), Markus Warschun (7/3)

SR: Jonischkeit (IF Stjernen)/Thomsen (TSV Kappeln)    Zeitstrafen: 1/1   7-M: 3/3   Z: 90