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Pfosten verhindert verdienten Tarp-Wanderuper Punktgewinn

LAUENBURG Die Handballerinnen der HSG Tarp-Wanderup haben in derSchleswig-Holstein-Liga nur knapp eine

faustdicke Überraschung verpasst.

Die Handballerinnen der HSG Tarp-Wanderup haben in der Schleswig-Holstein-Liga nur knapp eine faustdicke Überraschung verpasst. Nach der trotz guter Leistung mit 16:29 verlorenen Pokalpartie gegen das zwei Klassen höher spielende 3. Liga Team der HG OKT musste sich die Mannschaft von Kevin Fischer und Gunnar Behrens äußerst unglücklich dem Aufstiegsanwärter Lauenburger SV mit 22:23 (9:12) beugen.

Dabei bot der Tabellenvorletzte von der Treene dem Zweiten aus dem Kreisherzogtum eine Partie auf Augenhöhe. Einen schnellen 1:3-Rückstand nach fünf Minuten steckte die HSG schnell weg. Im Spiel zweier überragender Abwehrreihen, bei denen es laut Gunnar Behrens „zwar zur Sache ging, es aber dennoch sehr fair blieb“, erkämpfte sich Tarp-Wanderup beim 5:4 (11.) und 7:5 (16.) selbst die Führung. Bis zum 9:9 fünf Minuten vor der Pause konnte sich zunächst keine Mannschaft absetzen. Aber bis zum Halbzeitpfiff legte der Lauenburger SV noch ein 12:9 vor.

Bis sieben Minuten nach Wiederbeginn hatte dieser Drei-Tore-Vorsprung des Tabellenzweiten beim 14:11 Bestand. Dann drehte die HSG mit vier Treffern in Folge das Ergebnis selbst zum 15:14. Danach wechselten die Führungen ständig und beim 22:21 für die HSG scheiterte das Fischer-Team zwei Mal an LSV-Keeperin Kristin Mehrkens. Doch selbst nach dem 22:23 in der Schlussminute gaben sich die Gäste nicht geschlagen, hatten aber nicht das nötige Fortune auf ihrer Seite. Der finale Wurf wurde abgefälscht und landete am Pfosten des Lauenburger Tores, so dass der verdiente Punktgewinn der HSG Tarp-Wanderup am Ende versagt blieb. Dennoch war der Tarp-Wanderuper Co-Trainer Gunnar Behrens stolz auf seine Mannschaft. „Das war neben den Partien gegen den HC Treia/Jübek und die HSG Fockbek/Nübbel eines unserer besten Hinrundenspiele und gegenüber dem THW Kiel-Spiel eigentlich schon eine zweihundertprozentige Leistungssteigerung. Darauf können wir für die Rückrunde aufbauen“, schaute Behrens optimistisch in Richtung Januar 2017, wenn die SH-Liga nach der Weihnachtspause den Spielbetrieb wieder aufnimmt. 

HSG Tarp-Wanderup:

Thiesen– Toa (3), Kretschmer (5/4), Fischer, Brinks (3), Anna-Lena Hansen (2), Luth, Petersen, Maja Hansen (6), Wolhardt, Dorow, Schäfer (3). 

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