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Landesliga Nord: Zweite Niederlage für die S-H-Ligareserve der „Wölfe“

Nach der Heimniederlage zum Saisonauftakt gegen den Absteiger HSG Horst/Kiebitzreihe gab es für das Team von Mario Kretschmer auch beim letztjährigen Vizemeister TSV Büsum nichts zu holen. Mit einer deftigen 19:29 (11:14)-Pleite im Gepäck ging es auf die Heimreise.

Dabei war es erneut die Art und Weise, wie das Spiel verloren wurde, die den Trainer ärgerte. „Auch gegen Büsum haben wir in der Defensive gut gearbeitet. Unser Angriffsspiel allerdings lässt noch viele Wünsche offen.“

Schon in der Anfangsphase wurden die Bälle zu oft leichtfertig hergeschenkt, eine Einladung, die die Hausherren konsequent nutzten. Nach 20 Minuten war Büsum auf 4 Tore davongezogen. Lediglich die gute Deckungsarbeit und eine starke Torhüterleistung sorgten dafür, dass Kretschmer-Team nicht endgültig den Anschluss verlor.

Bis auf 8 Tore wuchs der Vorsprung nach der Pause an, ehe sich der Aufsteiger noch einmal bis auf 21:17 herankämpfte. „Das war auch im Angriff unsere beste Phase. Da haben wir mutig agiert und unsere Chancen genutzt“. In der Endphase schlichen sich aber wieder einfache Ballverluste ein, die Büsum dann zum klaren Heimsieg nutzte.

„Dass es so deutlich wurde, ist zwar ärgerlich, eine echte Chance hatten wir ob unserer hohen Fehlerquote allerdings nicht wirklich,“ analysierte Kretschmer, stellte aber auch die positiven Aspekte der Partie heraus. „Die Deckung arbeitet schon sehr gut und auch im Positionsspiel waren die Ansätze da. Was fehlt ist einfach noch die Durchschlagskraft und der Mut, dahin zu gehen wo es weh tut. Daran werden wir arbeiten. Angesichts unseres schweren Auftaktprogrammes sind diese beiden Niederlagen aber kein Beinbruch.“

HSG II: Maik Weinbach, Brian Schiewer – Tobias Schäfer (1), Momme Schulte Steinberg (1), Finn Sommer, Jan Philip Thomas (1), Tim Berggreen (1), Finn Hansen (2/2), Jannik Prädel (2), Daniel Elsner, Leroy Lorenzen, Florian Schmidt (9), Jan Vogeler (2), Tobias Labus