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Landesliga Nord: S-H-Ligareserve der „Wölfe“ weiter punktlos

Für den Landesligaaufsteiger gab es auch in der Auswärtspartie bei der HSG Kremperheide/Münsterdorf nichts zu erben. Mit 18:27 (6:16) musste sich das Kretschmer-Team geschlagen geben. Somit bleibt die „Zweite“ Tabellenschlusslicht.

In der ersten Hälfte bot das Team dabei eine schwache Leistung. „Im Angriff war das angesichts unserer Personalprobleme abgesehen von den zahlreichen Fehlwürfen noch akzeptabel, in der Deckung haben waren wir aber nicht präsent und haben den Gegner zum Torewerfen förmlich eingeladen“, war Kretschmer mit Durchgang eins überhaupt nicht einverstanden.

Fehlwürfe und leichte Ballverluste führten immer wieder zu Gegentoren aus der ersten und zweiten Welle und auch im Positionsspiel war die Tarper Deckung oft nur interessierter Zuschauer. So war es wenig verwunderlich, dass bereits zur Halbzeit die Zeichen auf Auswärtspleite standen.

Nach der klaren Pausenansprache zeigte das Kretschmer-Team aber ein ganz anderes Gesicht. In der Deckung wurde nun endlich energisch zugepackt und nach Ballgewinnen ging es mit Tempo nach vorn. „Mit der zweiten Hälfte war ich einverstanden. Da haben wir gezeigt, dass wir trotz der Ausfälle in der Abwehr kämpfen können und auch unser Angriffsspiel war nun deutlich druckvoller und entschlossener,“ lobte Kretschmer.

Zwar kam man nicht mehr in Schlagdistanz, spielte aber jetzt auf Augenhöhe und konnte am Ende mit dem Gewinnen der zweiten Halbzeit wieder ein wenig Selbstvertrauen tanken.

Mit 0:6 Punkten aus dem sehr schweren Saisonauftakt liegt das Kretschmer-Team nun auf dem letzten Tabellenplatz. „Wir haben gegen Kremperheide nach der Pause wieder gute Ansätze gezeigt. Wenn man dann noch bedenkt, dass wir in dem Spiel allein 5 Strafwürfe vergeben haben, waren wir auch diesmal trotz der klaren Niederlage nicht weit weg. Leider bringt uns diese Erkenntnis allein nicht weiter. Wir müssen jetzt auch mal punkten. Dazu müssen wir aber unser vorhandenes Potential über 60 Minuten auf die Platte bringen,“ machte Kretschmer dann noch einmal deutlich, was er von seinen Jungs in den nächsten Spielen erwartet.

HSG II: Jens König, Maik Weinbach, Brian Schiewer – Tobias Schäfer (4), Momme Schulte Steinberg (2), Finn Sommer (4), Tim Berggreen, Jannik Prädel (2), Daniel Elsner, Leroy Lorenzen (2/2), Jan Vogeler, Tobias Labus (1), Lutz Henningsen (3)