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KOL: Überlegener Heimsieg gegen RW Niebüll

Nach dem hauchdünnen Erfolg im Hinspiel gewann die S-H-Ligareserve der „Wölfe“ das Rückspiel gegen den Tabellenzweiten und Mitaufsteiger TSV RW Niebüll diesmal deutlich mit 27:17 (14:11). Bereits vor der Partie wurden die Treenehandballer für den Titelgewinn in der Kreisoberliga geehrt und nahm aus den Händen von Wilfried Tetens den Meisterschaftspokal in Empfang.

In einem sehr guten Spiel erwies sich der Tabellenzweite als der erwartet harte Brocken. Vor allem in der Anfangsphase hatte die HSG so ihre Mühe mit den schnell vorgetragenen Angriffen der Gäste. In der Abwehr agierten die Hausherren noch zu passiv und auch im Angriff blieb vieles Stückwerk. Die Folge war ein 3-Tore-Rückstand nach 15 Minuten (6:9). „Nach dem Rückstand haben wir in der Abwehr wesentlich konsequenter gearbeitet und im Tor hat uns Maik den Rücken frei gehalten“, kommentierte HSG-Trainer Mario Kretschmer. Diesen Schwung konnten die Hausherren auch mit in den Angriff übertragen. Dabei zeigten sich besonders Björn Bendixen und Finn Hansen treffsicher. Mit einem 8:2-Lauf konnte sich die HSG so bis zur Pause eine 3-Tore-Führung erarbeiten.

Nach Wiederbeginn knüpften die Hausherren da an, wo sie vor dem Wechsel aufgehört hatten. Die Abwehr offenbarte kaum noch Lücken, lediglich 6 Tore gelangen den Gästen im zweiten Abschnitt. Und auch im Angriff wurde das Tempo hochgehalten. Spätestens nach dem Tor von Routinier Jan Vogeler zum 24:16 (50.) war die Partie zu Gunsten der Hausherren entschieden. Am Ende sprang ein auch in dieser Höhe verdienter Heimsieg heraus.

Mario Kretschmer war dann auch hochzufrieden. „Meine Jungs haben sehr konzentriert gespielt und eine starke Vorstellung geboten. Niebüll hat uns wie im Hinspiel voll gefordert und steigt völlig zu Recht mit uns in die Landesliga auf“, so der Trainer, der auch gleich die Marschroute für das letzte Saisonspiel bei DHK Flensborg II am kommenden Samstag festlegte. „Jetzt wollen wir die Saison auch ungeschlagen beenden!“

HSG II: Maik Weinbach – Tobias Schäfer (3), Momme Schulte Steinberg (2), Finn Sommer (1), Jan Philip Thomas (3), Björn Bendixen (8), Tim Berggreen, Finn Hansen (7), Jannik Prädel, Daniel Elsner (1), Lasse Ramm, Jan Vogeler (2/1), Tobias Labus