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KOL: HSG beendet die Hinrunde ohne Niederlage

Auch gegen den Tabellendritten DHK Flensborg II hielt sich die Mannschaft von Mario Kretschmer schadlos, obwohl beim 29:21 (13:10) Heimerfolg nicht alles nach den Vorstellungen des Trainers lief.

„Unsere Deckung war wieder einmal top, mit unserer Angriffsleistung kann ich aber nicht zufrieden sein. Die Fehlerquote war viel zu hoch, vor allem aber war unsere Chancenverwertung katastrophal. Mit 10-12 freien Würfen, dazu noch 3 Strafwürfe, die wir nicht im Tor unterbringen konnten, haben wir uns zwischenzeitlich selbst in Schwierigkeiten gebracht.“

Dabei lief zunächst noch alles nach Plan. Nach 10 Minuten führte das Kretschmer-Team und hatte die Partie unter Kontrolle. Die Abwehr ließ nichts anbrennen und im Angriff ergaben sich immer wieder Lücken, die genutzt wurden. Danach häuften sich aber die Fehler im HSG-Angriff und es war in erster Linie der starken Deckung zu verdanken, dass es zur Pause dennoch zu einer 3-Tore-Führung reichte.

Nach dem Seitenwechsel ein ähnliches Bild. Das Kretschmer-Team war zwar die bessere Mannschaft, konnte diese Überlegenheit aber nicht ausnutzen. Der Angriff produzierte weiter einfache Fehler und ließ selbst klarste Gelegenheiten fahrlässig ungenutzt. So brachte man die Gäste wieder ins Spiel, die beim 18:17 (44. Min.) den Anschuss geschafft hatten. In der Schlussviertelstunde zeigte der Spitzenreiter dann aber weshalb in dieser Saison noch kein Spiel verloren ging. Im Angriff wurde das Tempo noch einmal forciert und auch im Abschluss konnte die Effektivität gesteigert werden. 10 Minuten lang blieb man ohne Gegentor und traf selbst 8 mal (26:17). Das war die Entscheidung. Damit geht die S-H-Ligareserve als Tabellenführer in die Rückrunde, die bereits am kommenden Freitag (Anwurf: 20:00 Uhr, Treenehalle) mit dem Spiel gegen die HG Owschlag/Kropp-Tetenhusen beginnt.

HSG: Maik Weinbach, Malte Petersen – Tjorben Heckel (2), Momme Schulte Steinberg (2), Finn-Niklas Sommer, Timon Schmidt (10/6), Jan Philip Thomas (2), Björn Bendixen (3), Tim Berggreen (3), Jannik Prädel, Leroy Lorenzen, Lasse Ramm (6), Jan Vogeler (1), Kevin Hamann