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Glücklicher Heimsieg gegen Abstiegskandidaten

Was auf dem Papier vermeintlich nach Pflichtaufgabe aussah, erwies sich als ganz schwere Arbeit. Für Wölfe-Coach Jan Weide war die Leistung seiner Mannschaft beim 32:0 (18:12)-Heimsieg gegen den TSV Alt Duvenstedt einmal mehr die Bestätigung dafür, dass man in dieser Liga immer 100% geben muss, um zu gewinnen.

„Ich habe mein Team gewarnt, trotzdem haben wir die nötige Einstellung vor allem in der Deckung vermissen lassen. Am Ende haben wir von unserem Pausenvorsprung gezehrt und uns ein wenig glücklich über die Ziellinie gerettet.“ Beim 28:28 (54. Min.) sorgte letztlich Tarps Keeper Rafael Kretschmer mit drei wichtigen Paraden für die Vorentscheidung (31:28/59. Min.). Alt Duvenstedts Trainer Thomas Carstens war entsprechend enttäuscht. „Nach unserer schwachen ersten Hälfte haben wir uns gesteigert und waren im zweiten Abschnitt das klar bessere Team. Leider haben wir uns am Ende nicht dafür belohnt. Es wird immer schwerer für uns, die Klasse noch zu halten“.

Dabei kamen die Treenehandballer zu Beginn eigentlich ganz gut ins Spiel und führten schnell mit 7:3 (10. Min.). Überzeugend waren die Angriffe der Hausherren dabei allerdings keinesfalls, vielmehr profitierte man von den Fehlern der Gäste. „In der Abwehr war das noch okay, im Angriff fehlte es aber oft an Ideen und Überzeugung“, brachte Jan Weide die erste Hälfte seiner Mannschaft auf den Punkt. Die Fehlerquote des TSV Alt Duvenstedt war allerdings deutlich höher, dies spiegelte sich dann auch im Halbzeitstand wider.

Nach dem Wechsel zeigten die Gäste dann den Biss, den man im Abstiegskampf braucht. Im Gegensatz zum Weide-Team konnte der TSV seine Fehlerquote deutlich reduzieren und fand auch spielerisch immer wieder Lösung gegen die nun indisponierte Deckung der Tarper Wölfe. Als dann Tobias Müller den Treffer zum 27:27 (53. Min.) erzielte, drohte die Partie aus Sicht der Hausherren endgültig zu kippen ehe dann der Tarper Torhüter den Alt Duvenstedter Lauf stoppte.

Nach dem Spiel kündigten die Gäste einen Einspruch gegen die Wertung der Partie an. Der Grund: Als Mats Brogmus in der Schlussminute das 32:29 erzielte, hatten die Hausherren einen Akteur zu viel auf dem Parkett. Erst nach dem Wiederanpfiff wurde dies von den Schiedsrichtern bemerkt.

HSG: Henning Döhring, Rafael Kretschmer – Lennart Carstens (4), Timon Stockhaus (4), Klint Wohldmann (5/2), Matthias von Petersson (1), Tobias Otto (3), Timo Bülk (4), Niels-Uwe Hansen (2), Mats Brogmus (4/1), Thore Erichsen (5)

Alt Duvenstedt: Benjamin Domke, Nils Martensen – Tim Frahm (3), Tobias Müller (3), Andre Pfeiler (1), Thies Kossek (2), Florian Feick (1), Frank Maukel (4), Thomas Höpfner (7/3), Tristan Schrödter (1), Jannes Boock (2), Jannek Kalbus (6)

SR: Schröder/Siebels (SG FleHa) – 7-Meter: 3/3 – Zeitstrafen: 2/3 – Z: 100