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Eulen-Cup feiert 25. Geburtstag

Der traditionsreiche Eulen-Cup in Tarp feiert in diesem Jahr seinen 25. Geburtstag. In diesem Jahr gehen 76 Mannschaften von der A- bis zur C-Jugend an den Start.

Eine erfolgreiche Handballgeschichte hat Jubiläum: Der „Eulen-Cup“ feiert sein 25-jähriges Bestehen. Eingeläutet wird das Turnier morgen (18 Uhr) von den Auswahlmannschaften aus Schleswig-Holstein und Hamburg. An diesem Wochenende werden sich Jugendmannschaften aus den höheren Spielklassen messen. Insgesamt wird in neun Sporthallen gespielt. In Tarp (Treenehalle 1 und Treenehalle 2), in Eggebek (Großsporthalle), in Sieverstedt, Oeversee (Eekboom-Sporthalle), Jarplund (Schaulandhalle) und in drei Hallen in Krusau (Grænsehallerne).

Inspiriert von der Tarper Feldhandballhistorie und Teilnahmen bei Turnieren in Schweden und Dänemark, setzten sich Manfred Schnoor und Peter Matzen, damalige Jugendbetreuer und Begleiter im Jahr 1992 das Ziel, ein großes Hallenhandballturnier auszurichten. Dabei sollte das Augenmerk auf die Qualität der Teams gelegt werden und nicht auf die Anzahl. Bereits die Premiere war mit Hochkarätern gut bestückt.

Vereine wie die SG Flensburg-Handewitt, THW Kiel, HSV Hamburg, TV Großwallstadt, VfL Gummersbach und viele mehr stehen in der Historie der Teilnehmer und Sieger. Mit dem VfL Bad Schwartau, TSV Owschlag, SG Jarplund-Weding-Oeversee oder TSV Nord Harrislee finden sich auch regionale Dauergäste wieder. Ein Beleg für die Qualität ist, dass der amtierende Europameister und Bronzemedaillen-Gewinner bei den Olympischen Spielen in Rio, Hendrik Pekeler, bereits als „bester Spieler“ des Endspiels ausgezeichnet wurde.

76 Mannschaften aus ganz Deutschland nehmen in diesem Jahr teil. Jeder Mannschaft werden fünf Spiele garantiert. Finalteilnehmer treten sechs Mal an. Das Experimentieren, Erproben und Erkennen über 200 bzw. 240 Spielminuten gegen leistungsstarke Konkurrenten wird von den zahlreichen Trainern geschätzt.

Zuständig für die Organisation ist neben Claus-Hermann Hansen auch Harald Luth (bekannt als „Die Stimme“) und dessen Tochter Geeske. Unterstützt werden sie von 100 freiwilligen Helfern.

Ebenfalls Tradition haben die Vorbereitungslehrgänge und Schulungen für die neue Saison, die die Schiedsrichter des Handballverbandes Schleswig-Holstein (HVSH) seit zehn Jahren während des mehrtägigen Wettkampfes abhalten müssen. Für Hilfestellungen stehen den Unparteiischen erfahrene Referees, die begleiten und schulen, zur Seite. Nach den drastischen Veränderungen des Regelwerks, die seit dem 1. Juli gültig sind, sind diese besonders wichtig.

Die Finalspiele sind am Sonntag ab 12 Uhr geplant. Der Eintritt ist am kompletten Wochenende für alle neun Hallen frei.