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Einen Punkt verschenkt

Mit dem 22:22 (11:12) beim ATSV Stockelsdorf verschenkten die „Wölfe“ leichtfertig einen Punkt, haben aber immer noch den Vorteil des gewonnenen direkten Vergleiches gegen den Konkurrenten aus Kronshagen.

Coach Jan Weide benötigte nach der Partie einige Minuten, um den Punktverlust zu verdauen. „Eigentlich haben wir fast alles richtig gemacht. Die Deckung stand sicher, wir haben immer wieder Bälle erobert. Leider haben wir vergessen, dass man auch den Ball im Tor unterbringen muss.“ Bereits vor dem Seitenwechsel hätte seine Mannschaft alles klarmachen müssen. Die Abwehr stand gut, man verzeichnete immer wieder Ballgewinne, vergab aber im Angriff Chancen über Chancen teilweise kläglich. Zahlreiche Kontergelegenheiten blieben ungenutzt und auch viele freie Würfe fanden nicht ihr Ziel. Statt deutlich zu führen steuerten die Treenehandballer in der Schlussphase sogar auf eine Niederlage zu (15:18/53.). Am Ende reichte es dann aber doch noch für eine Punkteteilung. Angesichts der zahllosen vergeben Möglichkeiten war das aber zu wenig. An der Situation in der Aufstiegsfrage hat sich allerdings kaum etwas verändert wie Jan Weide anführt. „Wir haben nach wie vor noch alles selbst in der Hand. Gewinnen wir die letzten beiden Spiele gegen Mönkeberg und in Horst sind wir durch.“

HSG: Rafael Kretschmer, Henning Döhring – Timon Stockhaus (1), Lasse Worm (5), Jason Hein, Timon Schmidt (1), Felix Cardel (2), Kim Petersen (2), Matthias von Petersson (4), Tristan Schrödter (1), Timo Bülk (5/2), Morten Boelk (1), Thore Erichsen

ATSV: Timo Landt – Finn Wiethölter (7), Florian Zeschke, Marvin Wolff (4), Jan Philipp Hunger, Alexander Weiss, Nils Lühr, Martin Zeschke (1), Marcel Busch, Sebastian Frädrich (2), Tassilo Lund (3), Markus Warschun (5/4)

SR: Kobelt/Sahmkow (TSV Groß Grönau)    Zeitstrafen: 2/1  7-M: 4/3      Z: 55