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11.02.2012
Autor: RH

MJA geht sang und klanglos beim MTV Lübeck unter

Bekam eine heftige Niederlage: Unsere MJA.

Diese Fahrt hätte man sich auch sparen können. Mit einer echten Hypothek von drei fehlenden Spielern, schlechten Spielbedingungen und schlechten Einstellung mussten wir beim MTV Lübeck feststellen, dass wir von einer Toppmannschaft doch recht weit entfernt sind.

Völlig verdient verloren wir das Spiel mit 41:25 da wir zu keinem Zeitpunkt ein Mittel gegen die gut eingestellten Hansestädter fanden.

„Natürlich waren es widrige Umstände. Kein Wachs, ein fast gefährlich glatter und dreckiger Boden und ein Kampfgericht das zu keinem Zeitpunkt im Spiel Kontrolle über seine Aufgaben hatte. Doch das kann nicht der Grund für diese Ohrfeige sein, die wir von den jungen Lübeckern bekommen haben. Auch unser Gegner hatte diese Voraussetzungen und kam damit bestens klar,“ wetterte Trainer Ralf Heckel nach dem Spiel. „Auch die Schiedsrichter Piotraschke/Ratzmer haben einen hervorragenden Job getan. Wir müssen die Fehler allein bei uns suchen.“

Von Beginn an spielte die Heimmannschaft mit langen Angriffen ihre Chancen aus, hielt sich an die Vorgaben und stellte die indisponierte Deckung unserer HSG vor unlösbare Probleme. In der Deckung wurde nicht zugepackt, es wurden nicht geholfen und so kam es nicht von ungefähr, dass man schon zur Halbzeit uneinholbar mit 19:10 zurück lag. Im Angriff schoss man den Schlussmann des MTV zum Weltmeister und luden Lübeck immer wieder zu schnellen Kontern ein.

Immer weiter baute der Tabellen 8. den Vorsprung aus. Ein kurzes Aufbäumen ab der 45. Minute konnte nur als ein Strohfeuer bezeichnet werden. Gedemütigt fuhren wir dann mit einer 41:25 Klatsche nach Hause.

„Wir haben mit 1 einem Punkt aus den letzten 3 Auswärtsspielen unsere Joker aus der Hand geben. Nun müssen wir den Rest fast gewinnen, wenn wir noch eine Chance auf den Titel haben wollen,“ schaut Ralf Heckel pessimistisch voraus. „Der Herbstmeister ist ein Titel für die Klotür und bedeutet spätestens nach diesen letzten beiden Auswärtsspielen, die wir verloren haben, überhaupt nichts mehr. Und schon gar nicht mit Blick auf die ganz schweren Spiele in den nächsten Wochen!“

Am Sonntag fährt die MJA nach Mönkeberg zur Heimstarken HSG Mönkeberg-Schönkirchen. „Wir sind hier schon fast Außenseiter, wenn wir die letzten Spiele betrachten“, unterstützt Pascal Rossetti die harten Worte des Trainers. „Mönkeberg hat sich zu Hause lediglich gegen Flensburg geschlagen geben müssen. Aber wir müssen nun von Spiel zu Spiel schauen und sehen, dass wir unsere Einstellung wieder finden!“

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