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HSG Tarp-Wanderup goes Partille-Cup

Am 4. Juli war es endlich so weit! Nach Monaten der Planung und Vorbereitung ging es für ca. 40 Spieler/innen zum größten Handballturnier der Welt, dem Partille Cup in Schweden. Die teilnehmenden Mannschaften waren die ehemalige mJA, wJB und mJB. Da viele Teilnehmer zum ersten Mal zum Partille Cup fuhren, konnte man die Aufregung förmlich spüren. Wie wird der Partille Cup sein? Können wir mit den Mannschaften mithalten und wie wird die Unterkunft sein? Das waren die Fragen, die alle am meisten beschäftigten.

Nach einer langen Busfahrt kamen wir schließlich in Frederikshavn an. Von dort aus ging unsere Fähre nach Göteborg.Wir erreichten unser Ziel nach insgesamt 9 Stunden Anreise. So schnell wie möglich wollten wir in unsere Unterkunft und etwas essen, da die lange Anreise doch anstrengend war.

An der Unterkunft angekommen, mussten wir noch einmal unsere Kräfte mobilisieren, da unsere Klassenräume im 4. bzw. 5. Stock lagen. Nach gefühlten 1000 Stufen mit Gepäck konnten wir uns in den komfortablen Klassenräumen einrichten. Schließlich stärkten wir uns noch und gingen dann relativ früh ins Bett, da am nächsten Morgen die ersten Spiele auf dem Programm standen.

Am Dienstag ging es für die mJB schon um 9 Uhr los -  an den folgenden Tagen auch. Leider konnte diese  Tarper Mannschaft in 5 Spielen nur einen Sieg holen. Die Niederlagen fielen jedoch teilweise auch ein wenig unglücklich aus.

Allerdings stieg die Vorfreude ins Unermessliche, als es Abend wurde. Da stand nämlich die Eröffnungsfeier an. Die Teilnehmer, die auch schon vor zwei Jahren am Turnier teilgenommen hatten, schwärmten noch von der Eröffnungsfeier. Es war 20 Uhr und die HSG Tarp- Wanderup saß dank einheitlichen T- Shirts wie eine blaue Wand im riesigen Scandinavium. Bei der nun folgenden Eröffnungsfeier kamen wir aus dem Staunen gar nicht mehr heraus. Es war einfach unbeschreiblich und wir waren stolz Teilnehmer des Partille- Cups zu sein.

Am Mittwoch fuhren dann auch die anderen Tarper Mannschaften ihre ersten Siege ein, so dass das Minimalziel  von jeder Mannschaft erfüllt wurde. Jedoch war dies der Auftakt zu etwas ganz Großem. Unsere mJA, die sich in der B21 Gruppe versucht hatte, sollte noch einmal einen Erfolg verbuchen. Hatte sie doch am ersten Tag gegen die Nachwuchs- Teams der schwedischen Topmannschaften deutlich Lehrgeld zahlen müssen, konnten sie doch noch punkten.

Nachdem wir gespielt hatten, wollten die wJB und die mJB noch baden gehen, da manche von einem tollen Badesee in der Nähe geschwärmt hatten. Es war sehr,  sehr warm, die Sonne schien, der Himmel war blau und wir wanderten 30 Minuten bergauf. Am See angekommen- es war landschaftlich wirklich schön- bewölkte sich der Himmel  und die Lust ins Wasser zu springen war nicht mehr ganz so groß.

Am Abend öffnete dann die Disco ihre Pforten und für die Betreuer gab es den Betreuer- Abend mit einem köstlichen Buffet und sehr guter Livemusik.

Am Donnerstag galt es für die Teams die letzten Gruppenspiele zu spielen. Für die wJB und die  mJB ging es um das Erreichen des A- Pokals, wobei wir wussten, dass alle dann folgenden Spiele sehr schwer werden würden und jede Niederlage das „Aus“ bedeuten würde. Die mJB zeigte an diesem Tag ihre beste Leistung im ganzen Turnier und  bezwang zuerst das österreichische Handball- Internat Graz mit 4 Toren und gewann dann zur Überraschung gegen Selestat Alsacz aus Frankreich mit zwei Toren. Dieses französische Team hatte zuvor alle Spiele gewonnen. Die wJB gewann auch ihre Spiele und zog  wie die mJB in den A-Pokal ein. Die Stimmung am Donnerstag war bei allen Mannschaften dementsprechend gut.

Am Freitag stand die K.O.- Runde auf dem Programm. Leider schieden alle Tarper Mannschaften in dieser Runde aus und das z.T.  sehr unglücklich. Somit hatten wir die Möglichkeit uns unabhängig von Handballspielen zu entspannen. Einige  fuhren  in die City zum Shoppen, andere  legten einfach die Füße hoch, um ein wenig Schlaf nachzuholen.

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